Backup mit rdiff-backup

Um die Daten meines Linux-Notebooks regelmäßig zu sichern verwende ich rdiff-backup. Dabei handelt es sich um ein Kommandozeilenprogramm, das auf reverse diffs basiert. Dabei liegt nach jedem Backup-Durchgang die neueste Version der Datei im Backup-Verzeichnis. Zudem werden die Änderungen zu beliebig vielen vorherigen Versionen gespeichert, so dass alte Versionen problemlos wiederhergestellt werden können.

rdiff-backup funktioniert auch über das Netz (SSH und weitere Methoden), ich nutze es jedoch nur lokal mit einer für Backups reservierten externen Festplatte. Das Skript, mit dem ich mir das Backup vereinfache, sieht so aus:

#!/bin/bash

# installierte Pakete sichern
dpkg -l > /root/packages.txt

# Backup starten
rdiff-backup --include /boot/grub --include /etc --include /home --include /opt --include /root --include /usr/local --exclude / / /media/backup/

Die Backup-Platte wurde vorher nach /media/backup gemountet, was automatisch beim Anschluss des Laufwerks passiert (Dateisystem-Label der Backup-Partition ist “backup”).

Im Einzelnen geschieht folgendes: Zunächst wird eine Liste der installierten Pakete gesichert, um die Wiederherstellung zu vereinfachen. Beim Aufruf von rdiff-backup werden nun die zu sichernden Verzeichnisse explizit aufgezählt. Schließlich wird der Rest (/) vom Backup ausgeschlossen. Die letzten 2 Parameter bezeichnen den zu sichernden Ordner (/) und das Ziel (/media/backup). Dies sieht zunächst widersprüchlich aus, sorgt aber eben genau dafür, dass nur die über –include eingebundenen Verzeichnisse gesichert werden.

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